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2000 Jahre Geschichte • Tor zum Naturpark Altmühltal und ins Fränkische Seenland
Weißenburg ... in der Mitte Bayerns Franken und Bayern erleben
Zwischen Naturpark Altmühltal und Fränkischem Seenland an den südlichen Ausläufern der Frankenalb liegt Weißenburg i. Bay. - ein Fleckchen, das schon den Römern gefiel. Einkaufs- und Kulturstadt mit einem historischen Altstadtkern, malerischen Fachwerkhäusern in verschlungenen Gassen. Ausflugszentrum mit Zeugnissen einer lebendigen, 2000-jährigen Geschichte.
Ein gut ausgebautes und markiertes Wander- und Radwegenetz - mit vielen überörtlichen Wegen, wie dem Frankenwanderweg, dem Main-Donau-Weg oder dem Altmühltal-Panoramaweg - mit weitläufig ebenerdigen Streckenabschnitten bietet unverfälschtes Wandern und Radfahren, ideal für Familien mit Kindern und auch für Senioren.
Altstadt und Sehenswürdigkeiten erkunden
Innerhalb des Stadtmauerrings, im historischen Altstadtkern, verzaubern verschlungene Gassen, malerische Fachwerkhäuser und barockisierte Bürgerhäuser.
Das auf das 14. Jahrhundert zurückgehende Ellinger Tor symbolisiert mit dem staufischen Reichsadler in der Mitte und den beiden städtischen Wappen von 1241 sowie von 1481, das heute noch geführten wird, reichsstädtische Geschichte in Idealform. Es dürfte eines der schönsten deutschen Stadttore überhaupt sein und ist nicht zuletzt deshalb auch auf Briefmarken abgebildet worden.
Ein weiteres einzigartiges Fotomotiv ist die romantische Seeweihermauer, die den einzigen gefluteten Teil des Stadtgrabens bildet.
Zahlreichen Plätze mit wundervollen Brunnen und schattigen Bäumen, wie dem Kaiser-Ludwig-Brunnen, oder der Marktplatz mit dem Schweppermannsbrunnen laden zum Verweilen ein.
Schon den Alten Römern hat es in Weißenburg gefallen
Ihre römische Vergangenheit macht Weißenburg i. Bay. zu einer der ältesten Städte Bayerns, einer Siedlung die schon auf der berühmten Straßenkarte, der "Tabula Peutingeriana" aus dem 3. Jahrhundert unter dem Namen "Biricianis" erwähnt wird.
Im Zuge der Annerkennung der Römischen Grenzmauer Limes zum Weltkulturerbe durch die UNESCO wurde im Mai 2006 im Erdgeschoss des Römermuseums das "Bayerische Limes-Informationzentrum" eingeweiht. Hier erfahren Sie alles über den Obergermanisch- Raetischen Limes. Besonders Kindern gefällt die interaktive Gestaltung. So kann die Replik eines römischen Helms aufprobiert oder römische Brettspiele ausprobiert werden. Die Besichtigung des „Bayerischen Limes- Informationszentrums" ist kostenlos.
Die Gästeführer Weißenburgs und der Umgebung sind zu „Limes- Gästeführern" besonders aus- und weitergebildet. Gruppen können von diesen speziell geschulten Gästeführern kompetent am ganzen Obergermanisch- Raetischen Limes entlang geführt werden. Natürlich können - je nach Wunsch - auch individuelle Touren ausgestaltet und gebucht werden.
Das Römermuseum Weißenburg beherbergt den einzigartigen Schatzfund von Weißenburg, der in den Jahren zwischen 233 bis 259/60 n. Chr. anlässlich einer drohenden Gefahr vergraben und 1979 wieder entdeckt wurde.
 Einmalig in Qualität, Zusammensetzung und Menge sind die Bronzestatuetten: Die siebzehn Figuren römischer Götter stammen aus der zweiten Hälfte des zweiten Jahrhunderts und kommen aus unterschiedlichen Werkstätten des Römischen Reiches. Um die Bedeutung der Statuetten als kunstvolle Götterbilder zu betonen, erhielt jede ihre eigene Vitrine und wurde so als Einzelmonument gewürdigt. Diese Vitrinen begleiten den Besucher durch zwei Räume, in denen die weiteren Objekte des rund 156 Fundstücke umfassenden, reichen Schatzfundes zu sehen sind:  Paradeausrüstungsteile, fein gearbeitete Beschläge, verschiedene kleine Figürchen und vieles mehr.
Im Ersten Obergeschoss können neben Funden aus der Urnen- und Eisenzeit, römische Fundstücke aus Weißenburg und Umgebung bewundert werden.
Als im Frühjahr 1977 unweit des großen Römerkastells Biriciana die Baggerarbeiten für den Bau einer Reihenhäuserzeile einsetzten, stieß man schon bald auf die massiven Grundmauern einer großen Bäderanlage. Der ausgezeichnete Erhaltungszustand der Architekturreste, von denen sich Fundamente und aufgehendes Mauerwerk bis zu einer Höhe von 2,5 m erhalten haben, bewog die zuständigen Stellen, den außergewöhnlichen Befund als archäologisches Denkmal für die Nachwelt zu erhalten.
 Bei den Weißenburger Thermen handelt es sich allem Anschein nach um ein vom Militär gebautes Zivilbad. An der Wende vom ersten zum zweiten nachchristlichen Jahrhundert errichtet, mehrfach umgebaut und erweitert sowie nach der Zerstörung um 147/175 n. Chr. in den Markomannenkriegen völlig neu wieder aufgebaut, erlebte die Bäderanlage ihr endgültiges Ende in den Alamanneneinfällen zu Beginn der dreißiger Jahre des dritten Jahrhunderts n. Chr.
 Besucher können bei einem Rundgang vom Führungssteg aus alle Räumlichkeiten der Therme überblicken. 2006 wurde eine Multimediapräsentation installiert, die einen kompletten Rundgang durch die Thermenanlage zeigt. Bei den Ausgrabungen kamen auch zahlreiche Funde - z. B. Schmuckgegenstände, Haarnadeln, kosmetische Geräte, Spielsteine, Münzen, usw. - ans Tageslicht, die das Leben und Treiben in dieser charakteristischen Stätte römischer Kultur am Limes in Raetien eindrucksvoll beleuchten. Diese Funde sind im Römermuseum Weißenburg ausgestellt.
 Auf der mit 630 m höchsten Bergkuppe der südlichen Frankenalb liegt - umgeben von einem in den Fels geschlagenen Trockengraben - die Hohenzollernfestung Wülzburg, die ein eindrucksvolles und einzigartiges Denkmal der Renaissance darstellt.

Besonders sehenswert sind die fünf Bastionen, das Festungs- und das Barockportal, die Schlosskirche und der Tiefe Brunnen. Der Brunnen zählt mit 137 Metern zu den tiefsten von Hand gegrabenen Festungsbrunnen Europas.
Übrigens: Eindrucksvolle Sonnenuntergänge über Weißenburg und die Umgebung ermöglicht der weite Blick an der Bastion Kaltes Eck.
Die Festungsanlage und der Innenhof sind jederzeit zugänglich und in den Sommermonaten finden regelmäßig Führungen durch das Burginnere statt. Für Gruppen können separate Führungen gebucht werden.
Das Reichsstadtmuseum Weißenburg ist ein thematisches Museum, das Ihnen wie ein dreidimensionales Buch die Geschichte der Reichsstadt darbringen will.  Durch die Aufteilung in Themenräume (Musik und Wissenschaft, Handel, Kirche, Handwerk und Zünfte, etc.) bekommen Sie einen umfassenden Eindruck vom Leben der Weißenburger Bevölkerung.
Abteilung II „Haus Kaaden - Ankunft und Integration der Heimatvertriebenen in Weißenburg":
Zum 50-jährigen Jubiläum der Patenschaft der Stadt Weißenburg für die ehemalige sudetendeutsche Stadt Kaaden an der Eger eröffnete im August 2005 im 1. Stock des Hauses Pfarrgasse 4 eine neue Dauerausstellung. Auf rund 100 Quadratmetern wird hier unter Verwendung sehenswerter Exponate die Vertreibung der Menschen aus ihrer angestammten Heimat im Gesamtkontext von Flucht und Vertreibung der Menschen aus Mittel- und Osteuropa geschildert. Die nach modernsten Gesichtspunkten eingerichtete neue Abteilung geht über den Typus eines nostalgisierenden Heimatmuseums hinaus. Die Grundsätze der aktuellen Museumspädagogik werden konsequent umgesetzt und Möglichkeiten zur Interaktion geboten.
Urlaub in Weißenburg
Für jeden das Richtige!
Erholung - Familienurlaub - Tagungen
Gastlichkeit seit Römerzeit: Dieses Motto kann bei Tagesausflügen und Urlauben in Weißenburg i. Bay. gleichermaßen erlebt werden.
Die Hotellerie in Weißenburg bietet die optimale Voraussetzung für romantische Wochenendaufenthalte und erholsame Ferien oder Arrangements für Tagungen.
Urlaub auf dem Bauernhof - schöne Ferienwohnungen, Tiere zum Anfassen und Streicheln, Traktorfahren alles was Kinderherzen begeistert. Viele Gastgeber haben sich auf die speziellen Bedürfnisse von Familien eingerichtet. So wurden Ferienwohnungen kindgerecht eingerichtet und großzügige Gärten mit Spiel- und Abenteuergeräten ausgestattet.
Übrigens: Ihren Gastgeber - Hotels, Ferienwohnungen und mehr - für Ihren schönsten Urlaub, Ihre besten Ferien in Weißenburg i. Bay., finden Sie im ferienbon-Gastgeberverzeichnis!
Lukullische Genüsse - die Weißenburger Gastronomie verwöhnt mit fränkischer und internationaler Küche. Ob gesellige Sommerabende in historischen Biergärten oder Gourmet-Menüs - für jeden Geschmack ist etwas dabei.
Beste Reisezeit: das ganze Jahr!
Im Frühjahr und Herbst locken die Rad- und Wanderwege. Im Sommer die Seen und im Winter der St. Andreas-Weihnachtsmarkt und die Wintersportmöglichkeiten wie das Eisstockschießen auf dem Aumühlweiher oder ausgedehnte Langlauftouren auf dem Loipennetz rund um Weißenburg.
Wandern hat in Weißenburg eine lange Tradition. Schon 1936 wurde ein weitläufiges Wegenetz ausgewiesen und markiert. Das neue Wegenetz von mehr als 120 Kilometer Länge durch den Weißenburger Stadtwald ist so konzipiert, dass Sie die vielfältige Natur- und Kulturlandschaft im Naturpark Altmühltal hautnah erleben können. Dabei  gewährleisten die vielen Wanderparkplätze sowie der Hauptbahnhof in Weißenburg hervorragende Verkehrsanbindungen.
Zahlreiche Fernwege wie der Limes-Radweg und der Limes-Wanderweg, der Altmühltal-Panoramaweg und der Frankenweg durchziehen das Gebiet. Ideal für Familien mit jüngeren Kindern sind die kürzeren aber erlebnisreichen Lehr-Erlebnis- und Trimm-Dich-Pfade. Diese Themenpfade erklären das Naturleben an einem Weiher, die einheimischen Baumarten oder auch alte heimische Obstbaumsorten.
Kultur in der Römerstadt - zahlreiche Veranstaltungen begeistern Jung und Alt
  Jedes Jahr von Mitte Juni bis Anfang August begeistert der Festspielsommer der Heiteren Musee auf der Freilichtbühne Bergwaldtheater mit Opern, Operetten, Musicals und Sprechtheater. In historischen Mauern findet die Veranstaltungs- reihe „Musica Biriciana - Musik in alten Mauern" statt. Das besondere Ambiente der Veranstaltungsorte wird durch einmalige optische und akustische Erlebnisse unvergesslich.
Auch die Hohenzollernfestung Wülzburg verwandelt sich jedes Jahr an einem Wochenende im Juli zum Festivalort.
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